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Modeschauen – auf den Laufstegen der Welt

Modenschauen sind laut Definition inszenierte Präsentationen von Kleidermode vor interessiertem Publikum. In einer Zeit, in der Mode zum festen Bestandteil des Lebens gehört, spielen derartige Präsentationen in Form von Modeschauen eine bedeutende Rolle und zählen zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen. Meist zweimal im Jahr warten die Modeschöpfer aus aller Welt mit regelrechten Inszenierungen auf, um ihre Kollektionen einem fachkundigen Publikum zu präsentieren, und Trends für die nächste Saison zu setzen.

Haute-Couture Präsentationen oder Modenschau für Prêt-à-porter

Die verschiedenen Modelabels stellen Damenmode und Herrenmode in Paris und den anderen Modehauptstädte, wie London oder New York vor, wobei man besonders in der Damenmode zwischen Modenschauen der Haute-Couture, was so viel wie gehobene Schneiderei bedeutet, und Prêt-à-porter Modenschauen, bei denen es eher um tragbare Mode für Damen und Herren geht, unterscheiden muss.

Bei den Modenschauen der Haute-Couture, die der Damenmode vorbehalten sind, geht es in erster Linie darum, mit aufwändigen, handgefertigten Einzelstücken, die eigens für den Laufsteg geschaffen werden, Trends zu kreieren, die später in tragbarer Mode und Accessoires Eingang finden sollen. Sie dienen unter anderem auch dazu, das Image des Labels zu heben und die Aufmerksamkeit von Presse und Herstellern zu gewinnen. Waren früher Modeschauen eher etwas für einen elitären Kreis, der sich sündhaft teure Stücke vorführen ließ, geraten heute viele Präsentationen zu spektakulären Events in Paris, London, New York oder Mailand. Für die einzelnen Labels bedeutet dies zweimal jährlich, eine Show zu gestalten, die durchaus mit dem riesigen Aufwand eines Mega-Events in der Pop-Szene mithalten kann.

Modenschauen der Prêt-à-porter hingegen stellen, wie der französische Name („bereit zum Tragen“) zum Ausdruck bringt, Kollektionen mit tragbarer Mode in den Mittelpunkt, von denen viele dann in die Fertigung gehen und über Modehäuser und Handelsketten vertrieben werden.

Mode schauen bei weltweiten Modenschauen

Zu den weltweit bekanntesten Modeschauen zählen die Shows der Top-Designer bei den internationalen Modewochen in Paris, der Mailänder Modewoche, der London Fashion Week, sowie der Fashion Week in New York. Seit Jahren haben sich aber auch Städte wie Tokio, Düsseldorf und Berlin einen Namen machen können, der in der Modewelt einen guten Klang hat. So gilt Düsseldorf schon immer als die heimliche Modehauptstadt Deutschlands und veranstaltet regelmäßig große Shows vor allem im Bereich Prêt-à-porter. Erst im Jahr 2012 fand mit der Krefeld Fashion Week die größte Straßenmodenschau der Welt statt. Ebenso spektakulär sind Modenschauen im Rahmen der Berlin Fashion Week, die zweimal jährlich in der deutschen Hauptstatt ausgerichtet wird und wo etablierte Modeschöpfer genauso zu finden sind, wie junge Designer, die oftmals mit überraschenden Entwürfen für Furore sorgen können. Auch hier sorgen zunehmend öffentliche Vorführungen, wie auf U-Bahnhöfen und dem Kurfürstendamm für großes Interesse beim Publikum, das auf diese Art wirklich einmal Mode anschauen kann und sich vom besonderen Flair der Modenschauen bezaubern lassen kann.

Foto: © Ben Earwicker

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