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Gianni Versace – Mode aus Mailand

Gianni Versace wurde am 2. Dezember 1946 in Kalabrien, Italien geboren. 1964 machte er sein Abitur und studierte dann Architektur. Nebenbei arbeitete er bei seiner Mutter in ihrem Schneidergeschäft. Nach einem erfolgreichen Abschluss, und einer Lehre, stieg er in das Familienunternehmen, als Stoffeinkäufer, ein. 1968 entschloss sich Gianni, als freier Modedesigner für italienische Modehäuser zu arbeiten. 1978 machte er sich selbstständig, und nur ein Jahr später, eröffnete er seine erste Boutique in Mailand.

Endlich einmal etwas Neues

In den 80er Jahren kam dann sein großer Durchbruch als Modedesigner. Er erregte Aufsehen mit der Zusammenstellung der Stoffe, so arbeitete er z. B. mit Seide und gleichzeitig mit Jute, oder aber er nahm Leder und fügte das edle Crepe de Chine hinzu. Soetwas hatte vor ihm noch keiner gewagt. Gianni Versace, war auch der Vorreiter, der die Jeanshosen auf den Laufsteg brachte. Seine Mode bestach durch leuchtende Farben und auffällige Muster. Ab 1982 nahm er regelmäßig Aufträge für Theater-, Opern- und Ballettaufführungen an. Als er 1996 an Knochenkrebs erkrankte, und sich einer Chemotherapie unterziehen musste, arbeitete er trotzdem weiter.

Am 15. Juli 1997 wurde er dann, als er von Zeitungskauf zurückkam, auf den Stufen seiner Villa in Miami Beach erschossen. Zu seinen Kunden und Freunden gehörten, Eric Clapton, Michael Jackson, Elton John und Prinzessin Diana.

Sein Modeimperium übernahm seine Schwester Donatella, mit der er sich immer gut verstanden hat, die beiden wohnten sogar eine Zeit lang in Mailand zusammen.

Die neuesten Schlagzeilen über Gianni Versace lauten, er sei bei der Mafia gewesen, und gar nicht erschossen worden. Er wäre nicht tot, sondern nur untergetaucht. Angeblich war er zu seinem Todeszeitpunkt nicht in Miami, sondern in Zürich gewesen. Seine Asche sollte gestohlen werden, damit man die DNS nicht abgleichen könne. Diese oder ähnliche Geschichten, kursieren seit seinem Tod, ob etwas dahinter steckt, weiß man bis heute nicht. Aber der Tod dieses genialen Modeschöpfers lässt bis heute Raum für Spekulationen.

Foto: Wikimedia

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