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Die zweite Haut: Unterwäsche begleitet uns Tag ein, Tag aus

Geht es um Unterwäsche, gehen Frauen keine Kompromisse ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob im Alltag, für das erste Date oder den Valentinstag: Die meisten der Frauen ziehen stylische und schöne Dessous vor, wobei das vom Tag und Anlass unabhängig ist.

Verspieltes Spitzenhöschen oder doch lieber der sportliche Baumwoll-Panty?

Bereits 2013 brachten die Damen ans Licht, was sie am liebsten „drunter“ verstecken. So ergab eine forsa-Umfrage, dass die Frauen im Alter zwischen 17 und 45 Jahren Seide, Satin oder Spitze bevorzugen. Damit sind verführerische Dessous nicht nur bei den Herren, sondern ebenfalls bei den deutschen Frauen beliebt. Mit einem femininen Dessous sorgen die Damen gern und vor allem regelmäßig für einen sexy Auftritt. Dabei wird stetig darauf Wert gelegt, drunter stets auf der Höhe zu sein, und so wird auf top-aktuelle modische Wäsche zugegriffen.

Doch was ist mit den Damen, mit einer Figur a la Bridget Jones? Auch hier geben die Damen zu, dass sie mit Shaping Panty, Bodykleid & Co. die kleinen Makel kaschieren. Ungeschlagen häufig finden sich aber dennoch in den Unterwäsche-Schubladen die bequemen Wäscheteile wie beispielsweise die der Marke BeeDees. Denn jede zweite Frau greift gern zu den komfortablen, sportlichen Modellen wie Hipsters oder Panies. Die Befragten waren sich alle einig in einem Fakt: egal ob verführerisch, bequem oder trendy: Das persönliche Wohlbefinden ist entscheidend beim Wäschekauf.

Morgens als erstes auf der Haut und am Abend als letztes runter

Unterwäsche für Damen und auch für Herren fand über eine lange Zeit nur unter einem praktischen Aspekt Beachtung. Denn üblicherweise blieb das „Darunter“ gut verborgen unter der alltäglichen Kleidung. Doch heute ist die Unterwäsche ein wichtiger Bestandteil der Garderobe geworden.

Vor allem galt die Weißwäsche oder Weißware eine hygienische Funktion und diente als Schutzschicht zwischen der Oberbekleidung und dem Körper, da es möglich war sie heiß zu waschen. Je nach Laune sollte die Miederware den weiblichen Körper in Form bringen: Das heißt die Taille wurde betont, die Hüften wurden schmaler oder breiter betont, die Büste angehoben. Oft akzeptierten die Frauen die Mieder nur unter Schmerzen, damit ihre Silhouette vorteilhafter wirkte.

Bei der Wirkware handelt es sich um gewirkte und gestrickte Stoffe sowie deren Erzeugnisse daraus. Darunter fallen Strumpfhosen und Socken ebenso wie Wäschestücke (Unterhemden und Unterhosen) aus Baumwolle.

Die Entwicklung der Unterwäsche

Höchstens die Historiker unterscheiden heute noch zwischen den drei genannten Wäschetypen. Heute wird einfach von Unterwäsche gesprochen, selbst wenn diese Unterbekleidung eine Weiterentwicklung der drei oben genannten Kategorien ist. Unterwäsche war bis zu den 50er Jahren eher funktionell und daher schlicht, besonders für die Männer. Gelegentlich gab es für die Damen besondere Modelle, doch dabei kamen kaum Spitze oder andere raffinierten Stoffe zum Einsatz.

Zu einem wichtigen Teil der Bekleidung entwickelte sich die Unterwäsche in den 1960er und 1970er Jahren. In den 80ern kam es dann zur Anpassung der Unterwäsche und Dessous an die aktuellen Modetrends. Die Herrenunterwäsche begann in den 90ern mehr zu variieren und es standen neben der klassischen Unterhose aus Baumwolle auch Boxershorts und Herrenslips zur Auswahl.

Was die Frau in 2019 wünscht

Durchschnittlich besitzt jede Frau insgesamt 24 Slips, sechs Unterhemden und elf BHs. Vom Partner bekommen 15% der Frauen Wäsche von ihrem Partner geschenkt und 44% tragen zumindest gelegentlich einen Push-up-BH. Ein Modell, das den Busen kleiner wirken lässt, wird von 20% getragen. Dagegen tragen 12% selten oder nie einen BH und dies vor allem dann, wenn sie älter sind. 81% der jüngeren Damen unter 30 Jahren besitzen Spitzenwäsche und 55% der über 50-jährigen. Was die Farben angeht, so sind Weiß und Blau angesagt, während sich transparente und gelbe Wäsche am wenigsten in den Unterwäsche-Schubladen finden.

Dabei handelt es sich um Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage aus März 2019, die vom Marktforschungsinstitut respondi Köln mit 1049 Frauen im Auftrag der Textilwirtschaft durchgeführt wurde.

Die Umfrage ergab, dass die meisten der Frauen sich unkomplizierte Wäsche wünscht, die praktisch und vor allem bequem ist. Im Alltag tragen die Frauen immer öfter Sportwäsche, besonders in den Berufen, wo sie sich viel bewegen, da sie den Mehrwert der Sport-BHs und atmungsaktiven Funktionswäsche schätzen. Die BHs sitzen bequem, wobei fast 50% der Frauen es nicht leicht haben, in dem System von Cup-Größen und Unterbrustweiten, das passende Modell zu finden.

Der Onlinekauf löst den offline Wäschehandel ab

Daher hat sich fast jede zweite Frau bereits einmal beraten lassen. Eventuell sind daher die Kauf- und Warenhäuser noch immer die Haupteinkaufsstätte für Wäsche, wobei die Tendenz stark fallend ist. Denn umgekehrt gewinnen die Onlineshops immer mehr Kundinnen, die ihre Unterwäsche online kaufen. Für 70% der Kundinnen sind beim Kauf von Slips, BHs oder Bodys vor allem die günstigen Preise ein Grund für den Onlinekauf, wobei zweidrittel online selbst Artikel oder Marken kaufen, die sie vorab noch nie besessen haben.

Frauen wünschen sich schöne Unterwäsche, doch diese soll nicht zu teuer sein. Das Durchschnittslimit der deutschen Frauen liegt bei einem neuen Slip bei 14 Euro, während für einen BH 35 Euro als angemessen gelten. Allerdings gehen im Schnitt nur 9 Euro für einen Slip und 25 Euro für einen BH über den Ladentresen.

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