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Der etwas andere Modedesigner, Michael Michalsky

Der deutsche Modeschöpfer und Designer Michael Michalsky, wurde am 23. Februar 1967 in Göttingen geboren. Seine berufliche Laufbahn begann, als Designmanager bei Levi Strauss und Co.
1995 wurde er Chefdesigner bei der Firma Adidas. Für den Sportartikelhersteller arbeitete er eine Zeit lang mit Stella Mc Cartney zusammen. Die beiden brachten ältere Produkte, im Retro Look neu auf den Markt.

Auf der Überholspur

Im Januar 2007 führte Michael Michalsky seine erste eigene Modenschau vor. In der Zeit von 2007, bis 2009 entwarf er dann für Tschibo eine Design Kollektion, danach war er verantwortlich für die Entwürfe neuer Waschmittelkartons der Arielgruppe.

Bei der Berliner Fashion Week 2008, kam dann für Michael Michalsky, der große Durchbruch. Obwohl er mit seiner Kollektion schon sehr provozierte, bekam er positive Resonanz. Michalsky, hatte auf mehreren Kleidungsstücken, Aufdrucke wie z. B. „Atomkraft, nein Danke“ oder „No Blood for Oil“ angebracht. Dieses brachte ihm natürlich erhebliches Aufsehen. Dadurch bekam er auch seinen ersten Artikel, in der großen Modezeitschrift „Vogue“. Der Designer wurde zum neuen deutschen Mode Papst ernannt. Im März 2010 stellte er sich einem noch breiteren Publikum vor, da er von dem Fernsehsender Vox, als Jury Mitglied der Sendung „Das perfekte Model“ verpflichtet wurde.

Auffallen um jeden Preis

Über seine Kindheit, die er in Schleswig-Holstein verbrachte, sagt er heute, dass er schon immer ein Freak gewesen sei. Er habe sich anders gekleidet, und am Fußball spielen hatte er auch keine Freude, seine Eltern versuchten auch vergeblich, ihn in der freiwilligen Feuerwehr unterzubringen. Bis er merkte, dass er homosexuell war, wollte er eine Familie gründen, wie jeder andere auch. Später adoptierte Michael Michalsky zwei Kinder in Malawi.

Dass er anders ist als seine Designer-Kollegen, wurde jedem 2012 bewusst, als er auf der Berliner Fashion Week, ein hochschwangeres Model über den Laufsteg schickte. Bei seinen Präsentationen werden keine Kosten und Mühen gescheut, um sich irgendwie von der Masse abzuheben. Das Motto von Michael Michalsky lautet „Auffallen um jeden Preis“.

Foto: Wikimedia

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