Frühjahrs- und Sommermode: Welche Oberteile betonen Vorzüge?

Oberteile
Die Frühjahrs- und Sommermode 2016 bietet eine Vielzahl unterschiedlich geschnittener Blusen, Tuniken und Shirts. Mit dem richtigen Griff können Frauen ihre persönlichen körperlichen Vorzüge ins beste Licht rücken. Kleine Problemzonen lassen sich mit dem passenden Oberteil geschickt kaschieren. Aber welcher Figur schmeicheln welche Schnitte am besten?

Lässig ist in

Die gute Nachricht für alle, die keine Modelmaße haben: „Dieses Jahr fallen die meisten Oberteile etwas lässiger im trendigen Oversize-Schnitt aus“, erklärt Baur-Einkaufsleiterin Melanie Kriegbaum. Ein gutes Beispiel dafür seien die voll im Trend liegenden Schlupfblusen und Tuniken. „Mit ihrem lockeren, hüftlangen Schnitt stehen sie fast jeder Frau und wirken dabei sehr feminin“, so Kriegbaum. Stärker gebaute Frauen sollten sie mit schmalen Hosen und Röcken kombinieren, zierliche Frauen könnten die Taille mit einem Gürtel betonen. Viele angesagte Schlupfblusen und Tuniken findet man beispielsweise unter www.baur.de.

Generell rät Modeexpertin Kriegbaum dazu, den Blick vor allem auf die schönen Seiten der eigenen Figur zu lenken. So haben üppigere Typen mit etwas Bäuchlein oft ein sehr schönes Dekolleté, das sich mit einem tiefen V-Ausschnitt vorteilhaft in Szene setzen lässt. „Ein hüftlanger Schnitt und ein locker fallender Stoff machen die Sache perfekt“, weiß Melanie Kriegbaum. Umgekehrt sollten Frauen mit schmaler Oberweite, aber breiteren Hüften lieber kürzere, engere Blusen oder Shirts wählen. „Diese dürfen gern auffällig bunt oder gemustert sein, um die Aufmerksamkeit nach oben zu lenken.“ Wer eine knabenhafte Figur habe, könne mit verspielteren Formen, Raffungen oder einer Taillierung Weiblichkeit ins Spiel bringen.

Der „Half Tuck“ gibt Pep

Gerade bei weiten Oberteilen ist aber nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ beim Tragen wichtig. Hier ist der sogenannte „Half Tuck“ in. Dabei wird die Bluse nur vorne in die Hose gesteckt, während der Rest überhängt. Melanie Kriegbaum: „Macht man den ‚Half Tuck‘ eher seitlich, wird der Bauch besser kaschiert.“

Der „Vokuhila“ ist zurück

Was bei Frisuren seit den 80ern megaout ist, erlebt jetzt bei Blusen und Shirts ein modisches Comeback: Der Vokuhila-Look – also vorne kurz und hinten lang. Er ist bei Oberteilen deutlich kleidsamer als auf dem Kopf. Denn der Style schmeichelt vielen Figuren und schafft einen fließenden Übergang zwischen Oberteil und Rock oder Hose. Außerdem lassen sich damit Polster an Po und Hüften gut kaschieren. Die Spanne der Tragemöglichkeiten reicht von elegant mit weißer Spitzenbluse bis sportlich mit Vokuhila-Shirt zu Leggings.

Foto: © djd/www.baur.de

Nimm an der Diskussion teil

Your email address will not be published.